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Anzahl der Geflüchteten in Deutschland sinkt erstmals seit 2011

In Deutschland ist die Anzahl der Geflüchteten im ersten Halbjahr 2024 erstmals seit 2011 wieder leicht gesunken. Das hat die Bundesregierung auf Anfrage der Partei Linke bekannt gegeben. Insgesamt lebten Ende 2024 etwa 3,495 Millionen Menschen, die als Geflüchtete gelten, in Deutschland. Das ist etwa 50.000 weniger als Ende 2024, als es noch 3,545 Millionen waren.

Geflüchtete sind Menschen, die aus verschiedenen Gründen ihr Heimatland verlassen mussten. Darunter sind auch Menschen aus der Ukraine, die in den letzten Jahren nach Deutschland kamen. Ende Juli 2024 waren etwa 1,27 Millionen Ukrainer in Deutschland. Die meisten Geflüchteten haben einen unsicheren Aufenthaltsstatus, was bedeutet, dass sie noch auf eine Entscheidung über ihren Aufenthalt warten, zum Beispiel als Asylsuchende oder Geduldete.

Die Zahl der Gesamt-Geflüchteten sinkt laut Regierung, weil mehr Menschen abgeschoben werden oder Deutschland verlassen. Außerdem wurden viele von ihnen auch eingebürgert, das heißt, sie haben die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Im letzten Jahr wurden zum Beispiel über 83.000 Menschen aus Syrien in Deutschland eingebürgert.

Die Bundesregierung erklärt, dass die Zahl der Geflüchteten durch diese Maßnahmen sinkt. Trotzdem bleiben noch viele Menschen in Deutschland, die auf eine Entscheidung über ihr Bleiberecht warten. Die Zahl der Geflüchteten ist also eine wichtige Zahl, die zeigt, wie sich die Situation in Deutschland verändert.

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