Am späten Sonntagabend gab es in Afghanistan ein starkes Erdbeben der Stärke 6,0 in der Nähe der Stadt Dschalalabad. Das Beben hat viele Menschen getötet und verletzt. Die Taliban-Regierung berichtete am Donnerstag, dass inzwischen 2.217 Menschen bei dem Beben ums Leben kamen. Zuvor war die Zahl der Todesopfer bei etwa 1.500 gelegen. Die meisten Opfer gibt es in der nordöstlichen Provinz Kunar.
Rettungskräfte arbeiten hart, um die Überlebenden zu finden und die Verletzten zu versorgen. Doch die Bergungsarbeiten sind sehr schwer, weil es in den Bergen regnet und die Straßen zerstört sind. Die Helfer haben große Probleme, in das betroffene Gebiet zu kommen. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte.
Das Erdbeben hat auch das Gesundheitssystem in Afghanistan stark belastet. Viele Krankenhäuser sind überfordert. Es fehlt an wichtigen Medikamenten, Verbandsmaterial und auch an medizinischem Personal. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat deshalb um Hilfe gebeten. Sie hat Unterstützung in Höhe von 4 Millionen Dollar, also etwa 3,6 Millionen Euro, angefragt, um die Krankenhäuser zu versorgen.
Die Vereinten Nationen schätzen, dass mehr als 500.000 Menschen von dem Erdbeben betroffen sind. Die Regierung der Taliban bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe, um das Land bei der Bewältigung der Katastrophe zu unterstützen.
Das Erdbeben hat in Afghanistan große Zerstörungen verursacht. Viele Familien haben ihr Zuhause verloren und trauern um ihre Angehörigen. Die Helfer tun ihr Bestes, um den Menschen zu helfen, doch die Situation ist sehr schwierig. Die Menschen in Afghanistan brauchen dringend Unterstützung, um die Folgen dieser Naturkatastrophe zu bewältigen.
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