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Kulturminister Weimer verbietet gendergerechte Sprache in Behörden

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat in seiner Behörde ein Verbot für gendergerechte Sprache erlassen. Das bedeutet, dass in offiziellen Schreiben keine Sonderzeichen wie Sternchen () oder Doppelpunkte (:) mehr verwendet werden dürfen. Weimer möchte, dass die Sprache klar, rechtlich eindeutig und für alle gut verständlich bleibt.

Das Thema gendergerechte Sprache ist in Deutschland schon seit Jahren sehr umstritten. Viele Menschen und Organisationen verwenden spezielle Zeichen, um alle Geschlechter gleich zu behandeln. Zum Beispiel das sogenannte Gendersternchen, das zwischen Wortstämmen eingefügt wird, um Männer und Frauen zu nennen, wie z.B. "Lehrerinnen".

Weimer glaubt jedoch, dass solche Zeichen die Verständlichkeit erschweren. Er sagte, dass in seiner Behörde auf diese Sonderzeichen verzichtet werden soll. Stattdessen soll die Sprache einfach und klar bleiben. Der Politiker beruft sich auf die Empfehlungen des Rates für deutsche Rechtschreibung, die keine Gendersternchen vorschreiben.

Auch in der Bundesregierung wird keine spezielle gendergerechte Sprache verwendet. Man hält sich an die offiziellen Regeln der deutschen Rechtschreibung, die keine Sonderzeichen für Geschlechter enthalten.

Vor einigen Tagen hatte Weimer in einem Interview gesagt, dass jeder privat frei sei, sich so auszudrücken, wie er möchte. Aber er glaubt, dass das erzwungene Gendern nicht der normalen Sprache in Deutschland entspricht.

Diese Entscheidung sorgt für Diskussionen. Für manche ist es wichtig, alle Geschlechter sichtbar zu machen. Für andere ist Verständlichkeit wichtiger. Es bleibt spannend, wie sich die Sprache in Zukunft entwickeln wird.

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