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Erdbeben in Thailand: Mindestens 17 Tote und viele Vermisste

Bangkok, Thailand – Nach einem verheerenden Erdbeben in Südostasien ist die Zahl der Todesopfer in der thailändischen Hauptstadt Bangkok auf mindestens 17 gestiegen. Die Behörden berichten, dass 32 Menschen verletzt wurden und 83 Personen noch vermisst werden.

Die meisten der Vermissten werden in den Trümmern eines 30-stöckigen Hochhauses vermutet, das während des Erdbebens eingestürzt ist. Das Gebäude war noch im Bau. Die Helfer haben bereits die Leiche eines Arbeiters aus den Trümmern geborgen. Laut der thailändischen Zeitung Khaosod wurde der Leichnam in den frühen Morgenstunden mit einem Kran und einem Metallkorb aus dem Schutt geholt.

In der Nähe des Unglücksortes haben sich viele Menschen versammelt. Sie warten verzweifelt auf Nachrichten über ihre Angehörigen, von denen sie seit dem Erdbeben nichts mehr gehört haben. Die Rettungskräfte arbeiten unter hohem Druck und nutzen Spürhunde, um nach weiteren Überlebenden zu suchen. Am Vortag hatten sie bereits Lebenszeichen unter den Trümmern wahrgenommen.

Das Erdbeben, das eine Stärke von 7,7 hatte, hat nicht nur Thailand getroffen, sondern auch das benachbarte Myanmar schwer beschädigt. Obwohl Myanmar selbst betroffen ist, hat die thailändische Regierung Spezialteams dorthin geschickt. Diese Teams sollen bei den Such- und Rettungsarbeiten helfen und die Schäden erfassen.

Laut der regierenden Militärjunta in Myanmar hat das Erdbeben bisher mehr als 1.600 Menschen das Leben gekostet. Darüber hinaus werden mehr als 3.400 Personen vermisst.

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